Ja, genau da! Das ist der Wunsch einer jungen Studentin an Ihren idealen Arbeitgeber der Zukunft.

Lieber idealer Arbeitgeber der Zukunft,

du stellst klar formulierte Anforderungen an dein Team. Förderst mich und meine Kollegen gleichermaßen und erkennst Potential. Hello Beförderung. Respektsperson und Kumpel in einem. Motivator und Unterstützer. Du sollst uns mit dir führen und nicht nur der Bestimmer sein. Gleichberechtigung und Gleichbehandlung. Kommunikation fördern. Klare männlich – weibliche Rollenverteilung musst du total altmodisch finden. Auf das Miteinander achten. Teambuilding Excercise. Der Chef für alle und alle für den Chef. Kinder sind gerne gesehen im betriebsinternen Kindergarten. Du lässt deine Mitarbeiter auch mal abschalten. Keiner ist nach Feierabend zu erreichen. Auch du nicht. Wandel und Veränderung sind für dich das A und O. Auch du bist nicht unfehlbar. Weiterentwicklung und Kritik gehen Hand in Hand, und das weißt du. Du hast ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Alles was du tust, ist nachhaltig. Und last but not least, lieber idealer Arbeitgeber der Zukunft, Lob und Wertschätzung. Wir sollen dir am Herzen liegen. Ja, genau da!
Bis bald!
Laura T. (22 Jahre, 4. Semester Internationale BWL)

Im Harvard Business Manager werden mehrere Studien zitiert, die herleiten, dass Warmherzigkeit und Vertrauen wichtiger sind für die erfolgreiche Führung als Stärke und Kompetenz.
Die meisten Führungskräfte neigen heute dazu, im beruflichen Kontext vor allem ihre Stärke, Kompetenz und Qualifikation zu betonen, aber das ist genau der falsche Ansatz. Führungskräfte, die Stärke ausstrahlen, bevor sie ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben, laufen Gefahr, Angst … auszulösen. Angst kann das kognitive Potenzial, die Kreativität und die Problemlösungsfähigkeiten eines Menschen einschränken und dazu führen, dass Mitarbeiter nicht mehr weiterkommen oder sich gar völlig ausklinken …

Je komplexer und unüberschaubarer unsere Arbeitswelt wird, desto mehr kommt es auch drauf an, dass ein Arbeitnehmer demjenigen, der die Entscheidungen trifft, vertrauen kann, dass die notwendigen Entscheidungen aus den richtigen Motiven heraus getroffen werden. Und dass nicht nur die eigene Karriere optimiert wird. (th)